// Schillernde Ansichten //

Comments
3 Responses to “// Schillernde Ansichten //”
  1. Burkhard Tomm-Bub: ‎… gefallen mir sehr gut, die Fotos.
    Ich habe in Second Life, in der Freien Bibliothek Pegasus, natürlich auch ein „Goethe / Schiller – Denkmal“.
    Da würde sich, unten dran, eine selbstlaufende Diashow mit diesen Fotos gut machen!
    Wie ist es mit dem copyright, kann ich die verwenden, die Fotos?
    MfG
    BukTom

  2. rahel sagt:

    Schöne Sache, Site-Specific im guten Sinne.

    Das Zitate Plakatieren in dieser Form (also schlichte Typo, gut lesbar und mit der bildenden Angabe des Fundorts ohne Seitenzahl) halte ich für eine schlüssige Umgangsweise mit den Möglichkeiten des Öffentlichen Raums, in dem Eure Plakate als weitere Wegweiser stehen und alltäglichen Passanten oder sonntäglichen Flaneuren auf ihren Gängen durch die Stadt Fingerzeige geben auf Orte und Geschichte der Auseinandersetzung mit den Strukturen, durch die sie sich bewegen.

    Macht weiter mit Verweisen auf Zeichen einer Spur, mit zarter Aufforderung, die eigene Orientierung zu befragen.

    Diese Anstöße ans individuelle Bewusstsein, sich gesellschaftlich über seine Geschichte zu begreifen, halte ich für sinnvoller als kollektive Apelle und erleichternd externalisierende Verdammung der als böse mythologisierten Banker oder als krank naturalisierten Bankgeschäfte.

    Und noch ein Gedanke: wenn die Rede ist von Kunst im öffentlichen Raum, wäre vielleicht doch nicht ganz zu vergessen, dass die bürgerlichen Institutionen des Theaters und des Museums nicht nur die Seite haben müssen des affirmativen Herrschaftsdekors, sondern auch an deren Möglichkeit zu erinnern, einen Schutzraum für ästhetische Reflexion der sie hervorbringenden Verhältnisse zu bieten.

    Anstelle der Abschaffung von Staat und bestehenden gesellschaftichen Institutionen entgegen zu fiebern, wären diese auf ihren sozialen Sinn zu befragen und auch als realer öffentlicher Raum, der wirklich allen offen steht, politisch weiter zu erarbeiten. Das gelingt denke ich nicht von einem imaginierten Außerhalb sondern wenn, nur von einem bewussten Innerhalb der Verhältnisse, die durch ihre beschwörend-abwehrende Verdammung nicht besser werden.

    Mit Euren Zeichen: Statt romantisierender Fluchtversuche humane Rationalität adressieren!

    In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Plakate in der Stadt.

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